Zu Besuch in Kyiv



Vom 14. bis 19. September waren wir in Kyiv. Wir wollten all die tapferen und engagierten Kolleginnen und Kollegen, mit denen wir seit Monaten in engem Austausch stehen, endlich auch einmal persönlich treffen.


Blick auf den Maidan

Kyiv ist auch jetzt, inmitten dieses schrecklichen russischen Angriffskrieg, eine wunderbare Stadt: so schön wie Paris, nur viel gepflegter und sauberer; auf mehr Hügeln gelegen als Rom, ein ständiges Auf und Ab mit jeweils neuen beeindruckenden Perspektiven; und von mehr Kaffeeduft durchzogen als Wien, guter Kaffee und Süßes an wirklich jeder Ecke.


Zerstörtes russisches Kriegsgerät auf dem Mykhailivska-Platz in Kyiv

Wir fanden die Menschen, mit denen wir uns trafen, voller Zuversicht und Entschlossenheit. Die Ukrainerinnen und Ukrainer müssen so viel Leid ertragen, und doch planen sie schon die Zukunft, eine europäische Zukunft.

Dieses Land, diese Menschen sind eine Bereicherung für die Europäische Union. Sie wissen, wofür sie kämpfen und was sie zu verlieren haben.



André Störr zu Besuch bei Alla V. Skorochvatova, Generaldirektorin der Nationalen Historischen Bibliothek

Wir stehen solidarisch an der Seite der Ukrainerinnen und Ukrainer.

Wir werden unser Engagement für unsere Kolleginnen und Kollegen in den ukrainischen Verlagen fortsetzen.

Wir hoffen für die Menschen in der Ukraine, dass Russlands Agression rasch und endgültig zurückgeschlagen werden kann und für die Ukraine eine Zukunft in Frieden und Prosperität beginnt.



Mutter-Heimat-Statue in Kyiv